doch nicht aus der Welt

Ciudad Bolivar 10:15 am
Wer nach unserer gestrigen Ankuendigung dachte, er haette Ruhe vor uns, der hat sich taeuschen lassen. Das Einzige, was wir immer wissen: wir wissen nicht, was morgen sein wird. Und so sind wir noch einen Tag haegen geblieben, bevor wir uns fuer 5 Tage und 4 Naechte in die Wildniss des Rio Caura verabschieden. Angeblich sollen wir sogar Piranas fangen. Hab mir vorsichtshalber meine Rasierklingen eingepackt – soll ja mit Blut im Wasser besser funktionieren.
Gestern Abend waren wir standesgemaess essen: beim Tuerken um die Ecke. Falaffel und grosser gemischter Teller mit scharf. Ein kulinarischer Kulturschock. Spanisch sprechende Tuerken, die aus Deutschland bekanntes Essen servieren. Das Einzige, was wirklich anders war: ihre Freundlichkeit. Nicht dass uns bekannte Doenerbudenbetreiber unfreundlich sind, aber die Betreiberin hat uns direkt die Klimaanlage von „Schockfrosten“ auf „Polarfruehling“ gestellt, uns die Speisenkarte in eine uns verstandliche Form uebersetzt und und Minzbonbons geschenkt. Wir haben ihr auf Deutsch gedroht, heute Abend wieder dort aufzuschlagen.

So, gut fuer heute. Bis bald!

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Henning Groß Verfasst von:

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