Projekt 52: Wahnsinn

Neue Woche, neues Glück. Das Projekt 52 fordert in dieser Woche, das Thema „Wahnsinn“ fotografisch darzustellen. Ok, ich hätte ein Portrait von Wolfgang Petri nehmen und seine legendäre Alkohol-Mitgröl-Zeile „Das ist Wahnsinn…“ dazu texten können – ein wahnsinnigeres Szenario hätte niemand bieten können. Da wir uns aber in diesem Projekt mit der geschmacklich anspruchvollen und intelligenten Themenumsetzung beschäftigen, hat Herr Petri hier nichts zu suchen.
Als ich das Thema las, wusste ich sofort, welches Bild in dieser Woche ins Rennen geschickt wird. Es war dort, wo wir nur zu oft eben jenes „Wahnsinn“ in den Mund nahmen. Es war in Indien. Im südostindischen Kerala kauften wir ein Busticket, um uns über 1000 Höhenmeter in das größte Teeanbaugebiet der Erde, nach Munar, fahren zu lassen. Um bessere Übersicht zu haben, setzten wir uns hinter den Busfahrer, wohlgemerkt auf die rechte Seite. Was uns dort aber in die Augen stach, verdient definitiv die Bezeichnung „Wahnsinn“. Aus dieser losen Aneinanderreihung von Kabeln blitzte uns unterwegs noch der eine oder andere Funke entgegen. Dennoch gelang es dem Fahrer uns und die Technik sicher ans Ziel zu bringen. Wahnsinn, oder?

technik_im_bus

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Henning Groß Verfasst von:

8 Kommentare

  1. 27. April 2009
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    Klasse! Solche Busse habe ich in der Türkei auch schon bewundert. Aber die Fahrer kennen jede Schraube und jedes Kabel ihres Gefährts. Bei uns sieht alles schicker aus, aber keiner weiß welche Elektronik hinter dem Edelholz-Furnier werkelt. Wie sind schon machtlos wenn der Fensterheber versagt.

  2. 28. April 2009
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    Schon komisch, in manchen Ländern nimmt man sowas hin und knipst es noch, in Deutschland hingegen würde man nichtmals in den Bus einsteigen. Seltsam, seltsam… 😉

  3. 28. April 2009
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    Das ist ja der Hammer *gg* ist ja Wahnsinn so einem Gefährt zu Vertrauen, obwohl, vielleicht funktioniert diese Technik besser als unsere Hypermoderne, auch wenn es nicht so aussieht.
    LG Soni

  4. 29. April 2009
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    Wahnsinnig gefährlicher Arbeitsplatz!

    LG von Alexander, der jetzt auch Infizierter des P52-Fieber ist

  5. 29. April 2009
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    Interessante Geschichte – ich war auch mal in einem Teeanbaugebiet in Malaysia – dort wurde allerdings noch „mit der Hand“ gearbeitet. Dennoch kann ich deine Geschichte gut nachvollziehen, da ich weiss, wie es in diesen Ländern zugeht.

    hoffentlich holt sich da der Fahrer keinen elektrischen Schlag, bei all den Kabeln. Wahnsinn.

  6. 2. Mai 2009
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    Da hätte der TÜV seine wahre Freude dran… 😉
    Schöne Umsetzung. :)

  7. 3. Mai 2009
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    Also ehrlich, das hätte man kaum besser umschreiben können. Da frage ich mich jetzt allerdings, ob ich da nicht sofort wieder ausgestiegen wäre 😉

    Auf der anderen Seite muß man bei einer Reise nach Indien mit sowas rechnen – jedenfalls abseits der Metropolen. Ich finde das Foto auf jeden Fall sehr passend !

  8. 10. Mai 2009
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    alles noch sehr simpel. Wer da Wartungsarbeiten macht, muss den Durchblick haben. Wahnsinn, sich mit so vielenKkabeln auszukennen 😉

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