Was haben wir für tolle Freunde

Abschiedmails, Umarmungen, Grüße, Wünsche und Gebete haben wir in den letzten Wochen von Freunden und Bekannten erhalten. Von vielen haben wir das erwartet oder erhofft, andere überraschten uns mit Gesten, die uns mit tollen Einfällen. Hier sind einige davon:

Die Dani, die Annika & der Thomas:
Die drei Hamburger haben sich bei Schneestrum, Blitzeis und Staugefahr aufgemacht, uns in Berlin Tegel persönlich in den Flieger zu schubsen. Oder wollten Sie nur sichergehen, dass wir wirklich aus Deutschland verschwinden? Mit eine Flasche Champagner und echten Glaskelchen sorgten sie für dekadentes Flair in der Abflughalle. Und um unser und ihr Glück im neuen Jahr so richtig in Schwung zu bringen, sorgte der T. für einen gelungenen Scherbenhaufen. So wurden die letzten Minuten auf deutschem Boden feucht-fröhlich und wir stiegen mit einem Hauch von Heimweh ins Flugzeug.

Die Dani, die Annika, die Sabine & die Imke
Wer verreist, lässt vieles hinter sich. Damit die asiatische Flut von Eindrücken nicht unseren Namenspeicher im Gehirn vollständig überschreibt, schenkten uns die Vier „Ein Büchlein Heimat“. Ein Jahr Erinnerungen, gefüllt mit lustig-frivolen Fotos und frechen Sprüchen werden uns bestimmt oft an Sie denken und auf ein Wiedersehen freuen lassen.
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Die Katrin:
Plötzlich klopft es an unserer Zimmertür des Hotels in dem wir eingecheckt haben. Der Zimmerservice steht mit einem Alueimer vor mir. Der Inhalt des Eimers: eine Flasche Champagner in Eis eingebettet. Vorsichtig drapiert der Angestellte das wertvolle Arrangement im Zimmer und schleicht sich, um uns verwirrt zurückzulassen. Irritiert rufe ich die Rezeption an, ob das alles so sein muss. „Do you know a Cathryn?“ antwortet sie. „You should have an envelope“. Ha, den kleinen Umschlag, den Katrin uns vor der Abreise zusteckte, haben wir fast vergessen. Sie sagte, wir würden Sie Neujahr auf jeden Fall anrufen. Jetzt wissen wir warum. Danke Katrin!
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Der Markus:
Es gibt Freunde, die man Ewigkeiten nicht sieht, mit denen man nicht redet, von denen man eigentlich nicht mehr viel weiß. Man hatte eine schöne gemeinsame Zeit, die aber schon lange vorüber ist. Marcus z.B. ist so ein Kandidat. Terminlich nie getroffen, online nicht ganz so affin und immer mächtig busy. Heftig überrascht war ich, als er plötzlich am Tag der Abreise am Bahnhof steht, um mir auf Wiedersehen zu sagen. Durch meine Abschieds-Rund-Mail aufgeschreckt, hat er dieses Blog gelesen und erfahren, was wir vorhaben. Und so nehme ich das schöne Gefühl mit auf Reisen, ihn unverhofft nochmal getroffen zu haben. Cool!

Der Till & der Holger:
Richtig überrascht sind wir, das unsere Rubrik „Lass uns nicht verhungern“ (rechte Seite im Blog) so gut ankommt. Hat sich T.v.K für den direkten Weg entschieden und uns das Essensgeld schon vorab in Bar gegeben, fand sich heute ein Wochenbudget bei PayPal ein. Da müssen wir uns für Holger richtig ins Zeug legen, denn wir haben versprochen, jedem Spender einen Beitrag zu widmen, in dem wir zeigen & schreiben, an welcher Garküche das Geld reinvestiert wurde. Arbeit kommt auf uns zu, Arbeit die wir gerne machen.

Henning Groß Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. […] für Psyche und Physis. Gegen 14 Uhr und 35°C Aussentemperatur machten wir uns auf, für Katrin (die mit dem Schampus) ein Stück Seife in der Khao San Road zu kaufen. Die Khao San Road ist DIE Backpacker-Gegend in […]

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