Muang Ngoi Neua: Keine Haie, grosse Fische

Es geschah bei einer kurzen Bootsfahrt zurück von den 4.000 Inseln. Eine deutsche Backpackerin gab uns den Tipp, ab Nong Kiew mit einer einstündigen Bootsfahrt weiter nördlich nach Muang Ngoi Neua zu reisen, um in einer beeindruckenden Bergwelt die Abgeschiedenheit zu genießen. Abgeschiedenheit hört sich nach den strapaziösen Reisetagen über die holperigen straßenähnlichen Pisten durch das nördliche Laos sehr gut an.

So landeten wir in Muang Ngoi Neua und bezogen unser „River View Guesthouse“.
Aber wer hält es schon aus, den ganzen Tag faul in der Hängematte auf seiner Terrasse zu schaukeln? Aufgrund im Weg stehender Bergmassive und dichter Wälder fiel die sportliche Betätigung des Laufens aus. Radfahren war ebenso unmöglich. Also gingen wir fischen. Besser gesagt, wir gingen, Fische fangen lassen. Auf laotisch. Mit großem Engagement verfolgten wir, wie ein Fischer die verschiedenen Fangmethoden mit dem Netz vorführte und fette Beute machte. Uns wurde schon beim Zusehen ganz schwindelig und hätten uns beim Versuch, das Netz selber auszubringen, sicher selber gefangen. So aber konnten wir den Fang in praller Mittagssonne, am Lagerfeuer mit Gemüse, Suppe und Klebreis genießen.
Nach anstrengender Fischfangbeobachtung trieben wir abschließend den Nam Ou hinab – in Autoreifen liegend.

große Landschaften
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Bekommen Albino-Büffel eigentlich Sonnenbrand?
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Henning Groß Verfasst von:

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