Erste Opfer der Reise

Zwei Monate nach dem Start unserer Tour durch Asien gibt es die ersten Opfer zu beklagen. Über die zu heiß gewaschenen Synthetik-Klamotten und die löchrigen Hemden lohnt es sich nicht, ein Wort zu verlieren, wenn man sich aber von jahrelangen Wegbegleitern trennen muss, dann ist das einen Assbach Uralt Beitrag wert.

Gelang es meinem Tatonka-Rucksack noch, die auf anderen Reisen üblichen 15 kg einigermaßen sicher auf meinen Hüften auszubalancieren, verließ ihn bei den knapp 20 kg auf diesem Trip die Stabilität. Gerissene Nähte und spontaner Lochfraß im Boden ließen das Nötige unumgänglich machen: ein neuer muss her.
Auch das Handgepäck wurde durch das permanente Ein-, Aus-, Umpacken, Werfen, Abstellen, und Anheben so strapaziert, dass die Gurte kapitulierten.
Dank unzähliger Mega-Malls in Kuala Lumpur und dem guten alten Internet fanden wir einige Outdoor-Ausrüster bei denen wir uns sicher sein konnten, keine billigen China-Fälschungen, sondern die Originalware zu erwerben.
Die Markenvielfalt lässt im Land der Produktkopien zwar zu wünschen übrig, aber wer braucht schon Vielfalt, wenn er auf DEUTER trifft. Die Beratungsleistung des sehr freundlichen und hilfsbereiten Verkäufers eines der wenigen echten Outdoor-Ausrüster beschränkte sich zwar nur auf das Hervorholen des aktuellen DEUTER-Katalogs und dem Hinweis, ob es sich um Vorjahresmodell oder neue Kollektion handelt. Als einigermaßen erfahrene Backpacker fiel es uns jedoch nicht sonderlich schwer, geeignete Nachfolger für unsere mobilen Wohnungen zu finden. Ein DEUTER Aircontact 75+10 und der Wanderrucksack „Gogo“ begleiten uns ab jetzt.
Viele schöne Erinnerungen bleiben mit unseren beiden TATONKA-Backpacks in Kuala Lumpur zurück und ebenso viele neue Abenteuer warten auf unsere neuen Begleiter.
tatonka

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Henning Groß Verfasst von:

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