Ein Spaziergang über den Nachtmarkt von Kota Kinabalu

KK, so die übliche Bezeichnung für Kota Kinabalu, der Hauptstadt Sabahs, ist unsere erste Station auf der Reise durch Borneo. Ein Highlight der Stadt ist zweifelsohne der Nachtmarkt entlang der Hafenmauern. Fast jedes asiatische Dorf hat seinen eigenen Nachtmarkt und wir können die Zahl der besuchten nicht zuverlässig ermitteln. Was wir aber hier erlebt haben, stellt das zuvor Gesehene in den Schatten. Noch nie sind wir über einen derart riesigen Markt geschlendert. Grund genug, diese Erfahrung mit Euch zu teilen. Die folgenden Bilder zeigen einen bunten Querschnitt über das Angebot und Treiben auf einem der wichtigsten Handelsplätze Asiens.

An der Kopfseite langer Tischreihen liegen gegrillter Fisch, Schrimps, Garnellen und weiteres Meergetier. Man wir von den durchweg weiblichen Betreibern unzählige Mal angesprochen, doch diesen oder jenen Fisch zu probieren. Hier herrscht härtester Wettbewerb. Hat man sich für sein persönliches Fisch-Exemplar entschieden und den Preis verhandelt, landet dieser auf dem rückseitig gelegenen Grill zum Nachbräunen und man selber mit einer Portion Reis am Tisch. Für Leute, die sich nicht dem Essen aus dem Wasser hingezogen fühlen, stehen Grill-Hähnchen sowie Nudel-und Reisvariationen bereit.

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Wenige Meter weiter findet man sich in der Vorstufe des leckeren Abendessens wieder. Tisch an Tisch werden alle Sorten fangfrischer Fisch und Seafood, attraktiv drapiert, dargeboten. Die Händler überschlagen sich mit ihren „Lockrufen“ beim Buhlen um Kunden förmlich. Wer sich durch diese Gasse wagt, sollte keine Angst vor totem Tier und am besten schon vorher gegessen haben.

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Zu gutem Essen gehört frisches Gemüse. Direkt hinter dem „Highway of Death“ (siehe Frischfisch-Händler) reihen sich die Gemüsehändler weitaus ruhiger aber nicht weniger künstlerisch präsentierend aneinander. Zitronengras findet sich dort gebunden wieder und die bunten Chilischoten tupfen neben frisch-grünen Kräutern und Limetten die Stände.

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Hat man sich durch die Bestandteile seine Hauptspeise gearbeitet, kommt bestimmt der kleine Appetit auf einen leckeren Nachtisch. Je nach Geschmack und Gesinnung stehen Obst oder Süßigkeiten zur Auswahl. Dass eine Obsttheke hier etwas anders als beim Discounter in Deutschland aussieht, versteht sich von selbst.

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Aber auch die süßen Desserts haben es hier in sich. In Ermangelung geeigneter Sprachkenntnisse bleiben wir die genauen Bezeichnungen schuldig, können aber soviel sagen: Das Zeug schmeckt verdammt lecker auch wenn es punktuell erschreckend aussieht!

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Ganz Eilige oder solche mit spätem Appetit können auf praktische Mahlzeiten-to-go zurückgreifen.

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Ein besonderes Highlight an derartigen Märkten ist die beeindruckende Geräuschkulisse, die sich aus Händlergeschrei, Geschirrgeklapper und Unterhaltungen ergibt. Das Video zeigt, wie sich ein Nachtmarkt anhört:

andere Abenteuer

Henning Groß Verfasst von:

4 Kommentare

  1. bella
    9. März 2010
    Antworten

    oh wie lecker… ich bin gestern fast aus meinen latschen gekippt. eine yellow mango tatsaechlich 3,33 € bei edika. obststaende in altona boten sogar die gruene mango fuer 4,99€ an. ungalublich…
    hatten wir nicht fuer 5 stueck 3 € bezahlt???

  2. Dani
    9. März 2010
    Antworten

    Tolle Bilder krieg ich sofort wieder hunger, obwohl ich mich grad über Kartoffeln und richtiges Brot gefreut habe. Mangoooos

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