auf Einladung von: Alex

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chinesische Teestube

Mit Alex haben Teile von uns kurz vor dem Abflug noch einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt auf der Fleetinsel getrunken. Jetzt erreicht uns hier im Hochsommer die Essenseinladung von ihr, der wir in Kuala Lumpur sehr gerne nachgekommen sind. Da wir es in der Hitze nicht so mit opulenten Mahlzeiten haben, entschieden wir uns für etwas ganz Besonderes.

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Laksa

Im Food-Court „Hutong 10“ in Bukit Bintang stand zuerst „Laksa“ auf unserem Tisch. Das typische malaysische Gericht der „1000 Zutaten“ gibt es in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Mal mit süßlichem Kokusgeschmack oder wie in unserem Fall mit Fischarmoma. Auch wenn die Schüssel unschuldig klein aussieht, so hat sie es doch in sich. Die flutschigen Nudeln mit Stäbchen zu essen, grenzt auch für geübte Europäer wie Sisyphosarbeit. Hat man die Schüssel in mühevoller Arbeit geleert, passt nicht mehr viel in den Magen.

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Gelee- & Kräutertee

Auf unserem Weg aus dem Einkaufszentrum stießen wir auf einen chinesischen Laden, der Tee verkauft. Der Tee hätte hier keine Erwähnung gefunden, wenn er nicht mit einem Löffel aus der Tasse zu schneiden gewesen wäre. In der Tat gab es neben verschiedenen, flüssigen Teevarianten eine geleeartige Version, die mit Honig serviert „gegessen“ wurde. Wir sind ehrlich – ein Schälchen schmeckte unbekannt – interessant – gewöhnungsbedürftig – schwierig. Genau in der Reihenfolge. Stell dir vor, du hast Götterspeise, die etwas glibberiger ist und nach herben Kräutern schmeckt. Diese Konsistenz glibbert die durch den Mund. Der Honig als Beigabe rundet das Erlebnis positiv ab.

Die beiden kulinarischen Besonderheiten, die wir dank Alex erleben durften, kosteten uns gerade mal 3 EUR.

Terima tasih, Alex!

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Henning Groß Verfasst von:

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