Gefangen

Da saßen wir nun, gefangen auf einer kleinen Insel. Eigentlich hatten wir andere Pläne, davon hielten die indonesischen Transportunternehmen jedoch nicht viel.

Doch erst einmal von vorne:
Wir wollten zwei Wochen auf den Banda-Inseln bleiben. Da dort jedoch auf mysteriöse Weise Regenzeit herrschte, galt es den Aufenthalt entsprechend zu verkürzen und die Zeit in regenärmeren Regionen zu verbringen. Dazu mussten wir von Bandaneira nach Ambon kommen. Zur Auswahl stand ein Flug mit Merpati Airlines bzw. eine 15stündige Bootsfahrt mit der kleinen Fähre „Garvida II“. Da wir schon beim Anblick der Fähre grün geworden sind, kam diese Möglichkeit nicht für uns in Frage. Also gaben wir uns dem Abenteuer Luftfahrt hin.

Das örtliche Merpati-Office war nicht ausgeschildert. Wir sollten an der Tür des Hauses klopfen, in dessen Vorgarten eine Satelliten-Schüssel steht. Also klopften wir und standen auf einmal im Wohnzimmer des Hauses – dem Merpati-Office. Dort trugen wir unsere Namen auf ein weißes Blatt in ein Schulheft ein. Gezahlt werden sollte am Vortag des Abflugs.
Am Vortag des Abflugs wurde der Flug abgesagt.

Der nächste Flug wurde für den übernächsten Tag avisiert. Ein Umtragen im Schulheft war nicht von Nöten. Am kommenden Tag wurde der Flug erneut abgesagt.

Das Happy End zeigen diese Bilder:

Über den Wolken... muß die Angst wohl am größten sein
Über den Wolken… muß die Angst wohl am größten sein
Merpati-Flieger - Sicherheitrisiko mit 2 Probellern
Merpati-Flieger – Sicherheitrisiko mit 2 Probellern

andere Abenteuer

Henning Groß Verfasst von:

2 Kommentare

  1. bella
    16. Mai 2010
    Antworten

    so möchte ich auch mal gefangen sein…:)

  2. Dani
    17. Mai 2010
    Antworten

    was für ein Streß!!;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

6 + acht =