Tana Toraja: von Reisterrassen, Tod und Tradition

Wer die Region Tana Toraja, auf Sulawesi, besucht, den erwarten außergewöhnliche Architektur, traditionelle Rituale, sonderbare Grabstätten und satt-grüne Reisfelder.
Der kulturelle Ausflug in die Region war eher so eine fixe Idee, die quasi am Vorabend der dortigen Ankunft geschmiedet wurde. Spontaneität wird gerne belohnt. In einer 9stündigen Busfahrt haben wir uns von Makassar in das Zentrum Torajas, nach Rantepao, fahren lassen. Dank Liegesitzen und humaner Klimaanlage verging die Fahr quasi wie im Flug. Einzig die dauerkotzende Passagieren vor uns hat uns einiges an Selbstbeherrschung abverlangt. Nachdem auch der Würgereiz abgeklungen war fanden wir uns in einer mythischen Welt wieder.

In Rantepao mussten wir uns an die, für uns mittlerweile ungewohnt hohe Touristendichte gewöhnen. Plötzlich waren wir nicht mehr die einzigen Ausländer, die durch den Ort liefen. Entsprechend verhaltener waren die „Hello Mister“-Rufe auf den Straßen.

Bereits nach einigen fußläufigen und motorisierten Ausflügen haben wir gesehen, was Toraja zu bieten hat.

tana_toraja_reisfeld

Grabstätte "Ke´te Kesu"
Grabstätte „Ke´te Kesu“
Büffel-Opferung im Rahmen einer Begränis-Zeremonie
Büffel-Opferung im Rahmen einer Begräbnis-Zeremonie
Häuser, die in einzigartiger Architektur, mit aufwändigen Schnitzarbeiten und Büffelschädeln & Hörnern verziert
Häuser, die in einzigartiger Architektur, mit aufwändigen Schnitzarbeiten und Büffelschädeln & Hörnern verziert

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Henning Groß Verfasst von:

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