auf Einladung von: Karin

Eigentlich stand Japan nicht auf unserer Liste der geplanten Reiseziele. Dank „Shimino“ haben wir nun aber einen unerwarteten Abstecher dorthin gemacht – wenn auch nur kulinarischer Art.

Bisher hielten wir Japaner für Experten in Zubereitung und Verzehr von rohem Fisch. Jetzt mussten wir aber auch erkennen, dass Crépes zu den Highlights der fernöstlichen Küche zählen. Das japanische Franchise-Unternehmen „Shimino“ wartet in seinem Mini-Lädchen in Kuala Lupur´s Shopping-Mall „Pavilion“ mit einem Angebot der dünnen Eierkuchen auf, dass der durchschnittliche Kirmes-Crépes-Verkäufer blaß vor Neid wird und uns der Zahn tropfte.

Shimino - japanische Crepes im KL Pavilion

Shimino - japanische Crepes im KL Pavilion

Grund genug, uns zu dieser optischen und geschmacklichen Besonderheit jemand an unseren Tisch zu holen, der im fernen Deutschland die Genüsse des Sommers genießen darf. Karin´s Einladung haben wir schon beim ersten Mal in Form von süß-fruchtigen Besonderheiten eingelöst. Da war es nur logisch, sie auch dieses Mal „bei uns zu haben“.

Erster und signifikantester Unterschied der Crépes liegt in der Form der Gestaltung. Bekommt man in Deutschland den Crépe zumeist als flachen Teigflatschen mit etwas Nutella überkleckert auf einer Papp-Platte präsentiert, wird die Zubereitung des Crépes in Japan zelebriert. Liebevoll gedreht und eingetütet hat auch das Auge eine ganze Portion zu essen. Aber auch Verzehr gestaltet sich durch die perforierte Papiertüte deutlich eleganter.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Bandbreite möglicher Geschmackskombinationen: Flakes & Eis, Kaffee-Gele mit Milch, Banane & Schokokuchen, Mango & Honig, Rote Bohnen & Grüner Tee, Käsekuchen & Blaubeere. Alles kann mit und ohne Eis, mit Extra-Obst und Schlagsahne kombiniert werden.

Da wir hier drüben im Moment den deutschen Sommerklassiker “Eis mit frischen Erdbeeren” so was von vermissen, ließen wir uns davon eine Extraportion eintüten. Und da die Läuferfraktion unter uns schon lange kein energiereiches Müsli auf dem Tisch stehen sah, wurden Flakes mit Schlagsahne eingewickelt.

Wie hat´s geschmeckt?
Lecker-Schmecker-deliziös. Wir haben der Shimino-Filiale während unseres KL-Aufenthaltes so oft besucht, dass uns die Verkäuferinnen schon aus der Ferne zuriefen „Strawberry with Ice?“.

Dank Karin haben wir ein Stück deutschen Sommer in asiatischer Form genießen dürfen, der uns unglaublich günstige 4 Euro kostete.

Terima kasih, Karin!

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Henning Groß Verfasst von:

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