Auf Einladung von: Hendrik

Bergluft macht hungrig. Während in Indien die Luft sonst nicht gerade zum Essen anregt, ist es hier oben auf 3.600 Metern Höhe anders. Wer wie wir, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in den Bergen unterwegs ist, dem knurrt irgendwann mal so der Magen, dass Yak-Käse, Tomaten und Chapati als Wegzehrung nicht ausreichen.

Gut, wenn man dann abends einen Ort kennt, an dem es leckeres indisches Essen gibt. In Leh fanden wir den Laden recht einfach: das einzige Restaurant, in dem man nach Sonnenuntergang keinen freien Platz mehr findet.
Wir hatten Hunger, Gespür für Timing und drei freie Plätze: für uns und Hendrik, der uns aus unserer „alten“ Heimat Essengeld schickte. Damit haben wir zum ersten Mal die liebe Verwandtschaft mit am Tisch. Ein besonderer Moment, der nach besonderem Essen verlangt!

Dum Aloo Punjab (Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika in scharfem Curry), Navratan Korma (9 versch. Gemüse und Früchte in süßem Curry), Stuffed Capsicorn (gefüllte Paprika in Curry), Masala Papad (frisches Gemüse, feurig scharf, auf knackig dünnen Papadam), Naan und tibetanischer Kräutertee.

Klingt wie ein Festmahl, oder? So hat es auch geschmeckt. Die Kombination aus feuriger Schärfe und mildem Süß sowie die Reise durch den Gemüsegarten taten nicht nur dem Magen, sondern auch den Geschmacksnerven richtig gut.

Ebenfalls glücklich war unser Geldbeutel: für 255 Rupien (4,25 EURO) zu zweit den Bauch mit leckerstem Essen voll schlagen – so isst man in Indien!

Nanri Hendrik!

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Henning Groß Verfasst von:

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