Auf Einladung von: Ulrike & Tobias

Es soll ja Leute geben, denen fällt es schwer, mit den Fingern zu essen. Andere können sich ein Leben ohne Fast-Food-fettige Burger nicht vorstellen. Beide Personengruppen hätten es in Indien schwer, zu überleben. Löffel und Gabel bekommt man zwar anstandshalber, aber McDoff & Co. sucht man jenseits der Mega-Metropolen vergebens.

Gut, dass es findige Inder gibt, die typisch indische Cuisine mit europäisch-amerikanischer Burger-Kultur fusionieren. Heraus gekommen ist unserem Fall ein Masala-Burger. Zwischen zwei übergroßen Chapatti-Fladen häuften sich eine Komposition aus Kartoffeln, verschiedensten anderen Gemüsesorten und indischen Gewürzen. Zwar konnten wir das Kunstwerk nicht lässig in die Hand nehmen, lecker geschmeckt hat es – mit Hilfe von Messer und Gabel – trotzdem.

Als Erfrischung gab es – optisch in fragwürdigem giftgrün – Minz-Zitronen-Saft. Die grüne Farbe kam jedoch nicht von künstlichen Farbstoffen, sondern durch die frisch gezupfte Minze. So abscheulich der Saft aussah, so köstlich und erfrischend hat er geschmeckt.

Für 130 Rupien (2,16 EURO) mag man ein solches Maxi-Menü nicht mal den üblichen Fastfood-Ketten finden. Wir sind uns sicher, Ulrike und Tobias hätten diesen gesunden Burger ebenso gerne gegessen, wie es die kleinen Fellmonster mit Möhren machen, die uns zusammen gebracht haben.

Nanri Ulrike & Tobias

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Henning Groß Verfasst von:

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