Konichi wa Japan!

Es hat sich inzwischen dank unseres kleinen Rätsels bereits herumgesprochen, dass unser letztes großes, neues Reiseziel das Land der aufgehenden Sonne ist. Japan hat uns für knapp 4 Wochen zu Gast.

Noch keine drei Tage sind wir in Tokio und schon jetzt stellt diese Stadt mit ihren Menschen alles in den Schatten, was uns bisher an Bildern über hier und aus der Gegend im Gehirn vorschwebte.

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Es fällt uns schwer, die Eindrücke wiederzugeben, fühlt es sich gerade so an, als habe jemand einen Mega-Überraschngsböller in unseren Kopf gesteckt und gezündet. Überall blinkt, funkelt, blitzt, riecht und schmeckt es neu, fremd und aufregend. Unseren Fotoapparat setzen wir nur sehr selten ein, können wir die Eindrücke doch nur schwer fotografisch festhalten.

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Noch nie haben wir eine so hohe Dichte der knappsten Miniröcke und Hotpants an jungen Mädchen gesehen, noch nie sind uns so viele Frisuren vor die Augen gekommen, die mit Flaschen von Haarspray gehalten werden (bei Mann & Frau), traditionelle Geishas teilen sich die Straßen mit verrückt gestylten Gothic-Girls, es scheint, als bekommt jeder Japaner bei der Geburt sein eigenes Handy als Lebenserhaltungsgerät an und in die Hand.

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Sind wir aus Deutschland Ordnung und Sauberkeit gewöhnt, haben die Japaner den Superlativ von Hygiene erschaffen – Toiletten mit elektronischer Bedien-Einheit, automatischer Po-Parfümierung beim Hinsetzen, elektronische Spülung, Desinfektionsmittel, Turbo-Handtrockner.

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Auf den Straßen scheint die gesamte Flotte von Oberklassemodellen süddeutscher Automobilhersteller unterwegs zu sein. In den Wagen der U-Bahn kann man vom Boden essen und die gepolsterten Sitze sind bequemer und besser in Schuß, als bei Hempel´s Sofa.

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All das hat aber seinen Preis: in den ersten drei Tagen haben wir für Unterkunft, Essen und eine gebuchte Bahnreise bereits das Budget verbraucht, mit dem wir 4 Wochen durch Sri Lanka gereist sind. Es gibt quasi nichts zu kaufen, dass nicht mindestens 90 Cent kostet – und eben jene 90-Cent-Produkte (ca. 100 Yen) werden vom Rest der Warenwelt gut abgeschirmt nur in so genannten 100-Yen-Shops verkauft. Ohne diese „Eine Mark-Läden“ wäre man in Tokio als Budget-Reisender verloren.

Haltet Euch fest, es wir viel passieren!

andere Abenteuer

Henning Groß Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. bella
    4. Oktober 2010
    Antworten

    um die zeit zum nächsten spannenden beitrag zu vertreiben,guck ich mal im shop vorbei…hab gehört da wird gelangärmelt…

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