Auf Einladung von: Karin

Asien ist Nudelland und so wundert es nicht, dass in Japan neben Reis & Fisch auch die Teigware auf dem Speiseplan steht. Anders als z.B. in Laos oder Indonesien findet man in Japan nicht Reis- sondern Weizenmehlnudeln, hierzulande Ramen genannt.

In Shibuja machten wir nicht nur unsere erste Ramen-Erfahrung, sondern erlebten auch die sonderbare Form der Bestellabgabe.

Karin hätte ihren Spaß gehabt, mit uns das Essen zu bestellen und Nudeln und Suppe in ungewohnter Atmosphäre wegzuschlürfen.
Bevor wir in den Genuss unserer Nudelsuppe kamen, stellte sich uns die moderne Art der Bestellaufgabe in den Weg. Draußen vor dem Restaurant prangten in bunten Bildern die verschiedenen Essen. Nachdem man sein Essenwahl getroffen hat, steckt man den Geldbetrag in einen Automaten und drückt die Codenummern der Essen ein. Wie bei einem U- oder S-Bahn-Automaten erhält man kleine „Fahrkarten“.

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zuerst heißt es: bitte wählen Sie ihr Essen am Automat
zuerst heißt es: bitte wählen Sie ihr Essen am Automat

Nachdem wir diesen zunächst befremdlichen Prozess gemeistert hatten, durften wir in das Restaurant eintreten. Wie in einer Bar sitzt man auf Hockern und blickt über sein Stückchen Tresen hinweg direkt in das hektische Treiben in der Küche. Beim Betreten der Szenerie wurden wir von ALLEN Angestellten im Chor willkommen geheißen – so wie jeder andere Gast nach uns auch – und ebenso beim Verlassen des Lokals.

Mittendrin: die Köche
Mittendrin: die Köche

Nach Abgabe unsere „Fahrkarten“ standen wenige Sekunden später zwei gigantische Suppenschüsseln mit dampfenden Ramen vor uns. Mit Stäbchen und Löffel bewaffnet taten wir es den Japanern gleich und schlürften das Essen in uns hinein. Ramen-Lokale soll man angeblich schon von weitem erkennen – am Schlürfgeräusch. Das können wir jetzt bestätigen.

 

Wie hat´s geschmeckt:
Die Nudeln haben einen aromatischeren Geschmack als die sonst verbreiteten Reisnudeln. Die Suppe war sehr fein abgeschmeckt und die beigefügte Chili-Lauch-Halme gaben noch mal einen zusätzlichen Kick.

Mit gerade einmal 13 EURO bewegen sich die Ramen im unteren Preisbereich für Essen in Japan, aber recht weit oben auf der „Lecker“-Skala.

Domo arigato Karin!

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Henning Groß Verfasst von:

2 Kommentare

  1. bella
    5. Oktober 2010
    Antworten

    ich krieg hunger…..ich will auch…lecker…

  2. Dani
    5. Oktober 2010
    Antworten

    Wie cool! Die sind ja echt bißchen abgefahren!!

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