Von Geishas, Kimonos & Hochzeiten

Es waren nur ein oder zwei Augenblicke, dann war sie so schnell wieder verschwunden, wie sie vor uns erschien – die Geisha im Stadtteil Gion, Kyoto´s legendärem „Geisha“-Bezirk.

Gehört die Geisha, die Frau der Künste, heute zur aussterbenden Kultur, konzentriert sich deren Erscheinen besonders in Kyoto. In den gehobenen und sehr gehobenen Restaurants der Gegend verkehren allabendlich die auffällig gekleideten und schlohweiß geschminkten Frauen. Einen Blick auf sie zu erhaschen war aber dennoch nicht leicht, nutzten sie die engen und verwinkelten Gassen, um schnell und weitgehend ungesehen zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen.

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Weitaus mehr Glück hatten wir am Nationalfeiertag, dem Tag der Gesundheit & des Sports, als uns vier Maikos (Geishas in der Ausbildung) bei ihrem Gang zum Gebet am Yasaka-Tempel begegneten. Sind wir in Japan bisher wirklich vielen krassen, verrückten, auffälligen, individuellen, geschmackvollen und attraktiven Frauen begegnet, umgibt die Geishas mit ihrem Aussehen und Auftreten eine ganz besondere Aura, die sowohl Einheimische und Touristen gleichermaßen fasziniert.

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Hingegen fanden wir den traditionellen Kimono überraschend häufig im Straßenbild Tokios und Kyotos wieder. Neben Damen älteren Jahrgangs wird das traditionelle japanische Kleidungsstück auffällig oft von jungen Frauen getragen. Zumeist in kleinen Gruppen unterwegs, bereitete es ihnen sichtlich Spaß mit ihrem Outfit im touristischen Mittelpunkt zu stehen.

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Und falls von Euch noch jemand nach einer alternativen und attraktiven Garderobe für seine Hochzeit sucht, dem sei dieses Outfit empfohlen:

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Henning Groß Verfasst von:

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