Auf Einladung von: Daniela, Annika, Sabine und Imke

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Osakas kulinarische Spezialität ist „Kushikatsu“, aufgespießtes Gemüse, Fleisch oder Seegetier, dass in eine Marinade gewälzt anschließend frittiert wird. Vor dem Verzehr der Spieße taucht man diese in Sojasauce, um den vollen Geschmack zur Entfaltung zu bringen.

Dank eines Insider-Tipps landeten wir in einem winzigen Lokal im Kiez-Viertel Osakas, bei dem sich die Gäste an einer Bar platzieren und den mittig stehenden Köchen bei der Arbeit zu sehen und ihre Bestellungen aufgeben können.

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Erstaunt waren wir, dass sich an einem Freitag Abend gegen 9 Uhr eine illustre Gesellschaft aus Party-Jugendlichen, Anzug-tragenden Geschäftsleuten und uns bildete. Irritiert von der Größe des Ladens, die etwa eines durchschnittlichen Wohnzimmers entspricht, fiel unser Blick auf die an die Wand geschmiedete Firmengeschichte. Seit 1928 wird auf den 20 Quadratmetern paniert und frittiert. Die Qualität des Essens bestätigte das Durchhaltevermögen. Entsprechend waren alle 15 Plätze gefüllt. Auch wenn für Daniela, Annika, Sabine und Imke so gar kein Platz mehr gewesen wäre, hatten wir sie in Gedanken dank ihrer Einladung bei uns.

Wir orderten mit Hilfe einer uns vorgelegten englisch/japanischen Karte ein buntes Potpourri: Spieße mit Schweinefleisch, Rindfleisch, Geflügel-Hackbällchen, Lotusblumenwurzeln, Ingwer, Knoblauch, Lachs, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Auberginen, Tomaten, Eier und Schrimps. Dazu gab es in Eis „eingelegten“ Pflaumenwein.

Wie hat´s geschmeckt?
Knusprig, frisch & verdammt lecker. Vom ersten bis zum letzten Bissen. Selbst Ingwer und Knoblauch entwickelten unter der Marinade, dem Frittierfett und der Soja-Sauce ein würziges und angenehmes Aroma, was so gar nicht mit dem sonst üblichen Geschmack vergleichbar ist.

Am Ende des Abends mussten wir jedoch noch einmal kurz schlucken, als die Rechnung mit 40 Euro auf dem Tresen landete. Qualität hat ihren Preis! Aber dank der Einladung der vier Mädels haben wir ein weiteres Highlight der japanischen Küche genießen dürfen.

Domo arigato Daniela, Annika, Sabine und Imke!

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Henning Groß Verfasst von:

2 Kommentare

  1. Dani
    18. Oktober 2010
    Antworten

    Das hört sich gut an. Viel besser als der ganze rohe Fisch ohne Geschmack.
    Hätte gern mit gegessen!!!

  2. 19. Oktober 2010
    Antworten

    @Dani: Naja, roher Fisch hat ja auch einen ganz angenehmen Geschmack, nur den zu beschrieben fällt manchmal schwer. Soviel besser war Kushikatsu nicht, auch wenn´s erstmal nach vertrauter Frittenbude klingt.

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