Auf Einladung von: Philipp L.

campur_garage

Auf unserer Mopedtour über Bali haben wir es dann doch noch geschafft, den touristischen Pfaden zu entkommen und freundliche Balinesen zu treffen, denen nicht die Dollarzeichen in den Augen blinkten, wenn sie uns sahen.
Irgendwo am Kratersee, unweit des Gunung Angun, an der dritten Kreuzung rechts, dann die zweite links und 500 Meter gerade aus – da fanden wir eine Art Garage. Zumindest sah er auf den ersten Blick so aus, der Warung.

campur_garage

Im Hinweisschild, dass Essen und keine Motorenöl angeboten wird, war auch gleich die Speisekarte eingearbeitet. Im Foto oben rechts auf der Tafel zu erkennen: es gab nur ein Essen – Nasi Campur.

Wäre Philipp dort auch eingekehrt? Wir sind uns sicher, denn die Köchin begrüßte uns fröhlich strahlend und winkte uns zu sich herein. Da kann man nicht nein sagen. Und so saßen wir wenig später am gekachelten Tresen, auf Hockern und blickten hinaus auf den Kratersee.

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Das Essen, ein weiteres Nationalgericht Indonesiens, ist eine bunte Mischung aus Reis, Tempe (gepressten und gebratenen Sojabohnen), Fisch, Gemüse und Erdnüssen. Wir erhielten zudem eine Art Würstchen, dessen Inhalt zu beschreiben unmöglich ist. Dazu gab´s noch eine Wurzelsuppe. Auch die „Teller“ sind typisch. Ein geflochtenes Körbchen wird mit Lackpapier ausgelegt und fertig ist der originelle und doch praktische Teller. „Es Teh Manis“ (süßer Tee mit Eisbrocken) löschte unseren, bei über 30°C unbändigen, Durst.

Wie hat´s geschmeckt?
Vorzüglich. Nasi Campur ist eine sichere Bank, wenn es um gutes, sättigendes und günstiges Essen geht. Durch die verschiedenen Beilagen wandern die Geschmacksnerven von mild über würzig bis hin zu feurig scharf. Am Ende waren wir satt, die Köchin sichtlich zufrieden und unser Geldbeutel um Philipps Einladung erleichtert.

Terima kasi Philipp!

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Henning Groß Verfasst von:

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